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2016/07/02


Aktuelles

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Soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert

Ungleichheit als Gefahr für Demokratie und Wohlstand?

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Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Stuttgart, 12.07.2016, 18-20 Uhr

Soziale Ungleichheit ist ein zentrales politisches Thema. Erst kürzlich zeigte Pikettys herausragendes Buch „Das Kapital im 21. Jahrhundert“, basierend auf der Auswertung einer beindruckenden Fülle von Quellen, wie sich Strukturen von Kapital und Einkommen in den letzten Jahrhunderten verändert haben. Damit leistete er einen wegweisenden Beitrag zu den hochaktuellen Debatten um soziale Gerechtigkeit und Verteilungsfragen und legte dar, wie die fortschreitenden Ungleichheiten die Demokratie gefährden. Für Deutschland hat sich der Wirtschaftswissenschaftler Hagen Krämer mit ökonomischer Ungleichheit beschäftigt.

Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse der repräsentativen Bevölkerungsbefragung „Zukunft des Wohlfahrtsstaates“ im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, dass eine große Mehrheit in der Bevölkerung der Ansicht ist, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland zu groß ist und langfristig der wirtschaftlichen Entwicklung schadet. Auch politische Maßnahmen zur Verringerung von Ungleichheit erhalten hohe Zustimmung.

In unserer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung möchten wir Ihnen nicht nur Daten und Fakten über Vermögensverhältnisse sowie die Ergebnisse der Kurzexpertise „Ungleichheit als Gefahr für nachhaltiges Wachstum – Wie die Bevölkerung über soziale Unterschiede denkt“ vorstellen, sondern diese auch mit namhaften Experten aus Wissenschaft und Politik einordnen und politische Handlungsoptionen diskutieren. Diskutieren Sie mit!

Es referieren und diskutieren:

  • Prof. Dr. Hagen Krämer, Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft
  • Dr. Jan-Ocko Heuer, Humboldt-Universität zu Berlin
  • Manuela Rukavina, Vorsitzende des Landesfrauenrates Baden- Württemberg
  • Dr. Dorothee Schlegel MdB

MODERATION
Dr. Daniela Harsch, Universitätsklinikum Ulm

Programm SozGerechtigkeit 16 Juni.pdf


pdf, 899.9K, 06/16/16, 20 downloads

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter:

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‚Quergedacht in Baden-Württemberg’

Leitbild oder Leitkultur? Vielfalt und Gemeinsamkeit in der Einwanderungsgesellschaft

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World Café und Fishbowl-Diskussion,
Mittwoch, 13. Juli 2016, 17-21 Uhr, Heidelberg

Immer häufiger berufen sich Menschen auf Werte und Kultur – manchmal auch um eine Unterscheidung zu treffen zwischen „uns“ und den „Anderen“: Werte des „Abendlandes“, der Demokratie, der christlichen Kultur, der „Leitkultur.“ Doch was heißen diese Begriffe für uns heute konkret? Wie verändert die Zuwanderung unsere politische Kultur? Wie viel Gemeinsamkeit brauchen wir und wie viel Vielfalt wollen wir in unserer Einwanderungsgesellschaft? Können wir die Hürden interkulturellen Verstehens überwinden? Wie gehen wir mit gesellschaftlichem Wandel um? Und wie mit unserer Angst vor dem Verlust der eigenen Identität?

In einem World Café möchten wir zusammen mit Ihnen und Expert_innen – gerne auch provokante - Thesen zu Vielfalt und Gemeinsamkeit in der Einwanderungsgesellschaft diskutieren und Leitfragen für die anschließende Fishbowl-Diskussion entwickeln:

Welches Leitbild, welche Werte brauchen wir, damit wir auch in Zukunft in einer demokratischen Gesellschaft ohne Stigmatisierung und Abwertung zusammenleben können?

An vier Thementischen und später im Fishbowl diskutieren wir mit:

  • Lale Akgün, Psychologin und ehemalige Bundestagsabgeordnete
  • Dr. Lars Castellucci MdB, Mitglied im Innen- und Europaausschuss des Bundestages
  • Dr. Sybille De La Rosa, Universität Heidelberg
  • Dr. Thomas Gesterkamp, Publizist

Das Schlusswort spricht Prof. Havva Engin, Pädagogische Hochschule Heidelberg

Sie sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren!

Programm_Quergedacht_13_Juli.pdf


pdf, 90.1K, 06/10/16, 28 downloads

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter:

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WIE WIR LEBEN KÖNNEN

TERROR, TEXTE, WIRKLICHKEITEN

Bild Finken und  Bullmiller.GIF

Finken und Bullmiller

Ein  fünfteiliges Projekt des Literaturhauses Stuttgart,
in Kooperation mit dem Fritz-Erler-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Weitere Partner: Institut français und Hospitalhof/Evangelisches Bildungszentrum

Von Mai bis September 2016


Es klingt so einfach: Wie können wir in unserer Verschiedenheit des Aufwachsens, Glaubens und Weltdeutens zusammen leben, ohne dass unser Denken und Handeln allein der Sprache des Hasses und der Angst folgen, ohne dass wir uns gegenseitig töten?

Von Mai bis September 2016 befragt das Literaturhaus Stuttgart in einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe terroristische und kriegerische Gewalt und setzt sie ins Verhältnis zu literarischen Verarbeitungen, journalistischen Vermittlungen und wissenschaftlichen Positionen. Das Augenmerk richtet sich dabei besonders auf islamistischen Terrorismus, die Bedeutung der Religionen und Fragen nach Gesellschaftsentwürfen der Zukunft: Wie können wir zusammen leben? Die Literatur entfaltet dabei mit ihren eigenen Mitteln Möglichkeitsräume, Graustufen und Zwischentöne; sie kann zwar die Probleme der Welt nicht lösen, aber sie kann Widerhaken im Denken etablieren. Auch Journalismus und Wissenschaft können mit geschärftem Blick in ihren Untersuchungen und Berichterstattungen vorschnelle Antworten und Gewissheiten in Frage stellen. Welche Wirklichkeiten speisen sich ein in die Texte, welche Formen von Wahrheitserzählungen stellen diese erst her? Und was bedeutet das für eine Zukunft jenseits von Radikalisierung, von zunehmender Aushöhlung der Demokratie durch Angst?

  • Do, 14.Juli 20.00 Uhr Was glaubt ihr denn
  • Do, 15.September 20 Uhr Der Terror und seine Geschichte

Für Gäste des Fritz-Erler-Forums ist der Eintritt ermäßigt!

Eintrittskarten über das Literaturhaus kaufen:

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KommunalAkademie Baden-Württemberg 2016

KommunalAkademie ohne Eule ohne Löwe 2013.jpg

Alle Angebote der KommunalAkademie Baden-Württemberg 2016 im Überblick:

- SommerAkademie 2016
- Turboworkshops zu kommunalpolitischen Themen
- Seminare "Ich will Bürgermeister_in werden! Aber wie?"
- Grundkurs Kommunalpolitik "kommunal gestalten"
 
Mit unserem Grundkurs Kommunalpolitik wollen wir unter anderem dazu beitragen Nachwuchskräfte für die Kommunalpolitik zu gewinnen und sie zu qualifizieren. Unser Ziel ist, Menschen zu befähigen und zu motivieren, für die eigenen Interessen und die Interessen anderer einzustehen, sich aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft zu beteiligen und Politik vor Ort solidarisch und sozial mitzugestalten.

Seit über zehn Jahren stehen die Angebote der KommunalAkademie Baden-Württemberg allen kommunal Interessierten und Engagierten offen.
 
Wir freuen uns, wenn wir Sie bald (wieder) als Teilnehmer_in bei unseren Seminaren und Workshops begrüßen dürfen.

KommunalGestalten_2016_web.pdf


pdf, 151K, 02/25/16, 101 downloads

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Veranstaltungsprogramm des Fritz-Erler-Forum 1. Halbjahr 2016 im Überblick

FES Halbjahresprogramm I 2016.pdf


pdf, 815.9K, 12/21/15, 1315 downloads

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Studie

KONTROVERS, ABER ERFOLGREICH!?

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Eine Zwischenbilanz grün-roter Bildungsreformen in Baden-Württemberg
Ergebnisse einer qualitativen Studie mit Erkenntnissen aus Expert_innen-Interviews und Fokusgruppen


Die Bildungsreformen der grün-roten Landesregierung sind besser als ihr Ruf. Auf diesen Nenner lassen sich die Ergebnisse der Studie bringen, die das Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg, Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegeben hat. In einer qualitativen Untersuchung erforschten die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Marius R. Busemeyer und Susanne Haastert von der Universität Konstanz die Wahrnehmung der wichtigsten Veränderungen im Bildungssystem seit dem Jahr 2011.

Manche Reformen haben generell breite Unterstützung gefunden, etwa der Ausbau der frühkindlichen Bildung, die Ganztagsgrundschule und die regionale Schulentwicklung. Andere waren in Politik und Öffentlichkeit umstritten, insbesondere das Ziel des Zwei-Säulen-Systems mit dem Gymnasium auf der einen Seite und einem integrativen Bildungsweg auf der anderen. Die Wissenschaftler stellen in ihrer Studie fest, dass das Urteil der meisten Befragten – vor allem das der direkt von den Reformen Betroffenen – deutlich differenzierter und unterm Strich positiver ausfällt, als es die mediale Darstellung der Debatten hätte vermuten lassen. So finden Reformkritiker durchaus unterstützenswerte Punkte in den Neuerungen und Befürworter der Reformen sehen einzelne Aspekte kritisch.
Ein Ziel der Studie war es, einen differenzierten Überblick über die Meinungsbilder zu geben. Dabei ist die Studie als Zwischenbilanz zu lesen, denn noch ist es zu früh für eine abschließende Beurteilung der Reformen im Bildungsbereich.

Möchten Sie die Studie erhalten, dann schreiben Sie eine Mail an:

link zur Studie:

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Studie

Lebensentwürfe und Familienbild heute – Ansätze für eine moderne Familienpolitik

Titelbild FES Studie Familienbild im Wandel 2015.jpg

Der gesellschaftliche und demografische Wandel hat große Auswirkungen auf die Lebensgestaltung von Familien, das Arbeitsleben, die Pflege, Kinderbetreuung und Bildung. In einer repräsentativen Studie sowie vertiefenden qualitativen Interviews hat das Fritz-Erler-Forum den Wandel des Familienbildes in Baden-Württemberg untersuchen lassen. Gleichzeitig wurde abgefragt welche Maßnahmen sich Eltern wünschen, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.

Möchten Sie die Studie erhalten, dann schreiben Sie eine Mail an:

link zur Studie Familienbild im Wandel:

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Tiltelbild PA 2016.GIF

Hier finden Sie die Themenschwerpunkte der Politischen Akademie / FES 2016

link zur Politischen Akademie der  Friedrich-Ebert-Stiftung

Politische Akademie 2016.pdf


pdf, 6.1M, 12/18/15, 100 downloads

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